Über unser Außengelände

Spielgelegenheiten im Außengelände

In unserem großzügig gehaltenen Außengelände haben wir zwei Sandkästen, davon einer mit Sonnensegel, ein Spielgerätehäuschen, eine Matschanlage, eine Wippe, einen Schwebebalken, eine Maltafel, ein Gerüst mit Kletterseilen und Nestschaukel, im hinteren Bereich zusätzlich ein großes Holzkletterdorf mit Sandaufzug, daneben Wackelsteeg und Balancierbrücke mit Laufseil und zu guter Letzt eine Riesenrutsche. Um das Holzkletterdorf geht der "Kirchbergring", eine Fahrstrecke für Laufräder, Bobbycars und Tret-Traktoren (siehe weiter unten). Seit Sommer 2015 steht nun auch ein Bauwagen im vorderen Garten-Bereich, der zukünftig als "Malort nach Arno Stern" genutzt werden soll (siehe weiter unten).

Für die Kinder unter 3 Jahren haben wir einen besonderen Spielbereich mit einem Nur-Dach-Haus (siehe weiter unten).

 

Unser Malort

Unser Malort – niemals geht man so ganz

 

  Jedes Jahr hinterlassen die Kinder, die im jeweiligen Sommer eingeschult werden, eine Spur im Kinderhaus, indem sie etwas für die anderen Kinder schenken. Mit der finanziellen Unterstützung unseres Fördervereins kauften und renovierten Eltern der Schul-Kinder 2015 einen gebrauchten Bauwagen. Mit viel Liebe renovierten und gestalteten sie diesen Wagen zu einem „Malort“ , der nun den Kindern des Kinderhauses zur Verfügung steht. Die große Front wurde mit Elementen aus unserem Kinderhaus gestaltet. Unter Anleitung von Antonia Pütz, die ihr bundesfreiwilligen Jahr in unserer Einrichtung im August beendet hat, arbeiteten besonders intensiv die Kinder Hannah Dütsch, Leona Lattarulo und Franziska Schiffmann.

Auf der Eingangstür hinterließen alle ihre Spuren mit Namen und Handabdruck.  

Die Idee des Malorts und die Haltung des Pädagogen entsprechen der Sichtweise unserer pädagogischen Haltung nach Maria Montessori. Schon lange haben wir nach einem Raum gesucht, dies unseren Kindern zu ermöglichen. Im Sommer war es dann soweit.

 Arno Stern gilt als der Experte für Kunsterziehung weltweit, hält Referate in Museen, Universitäten und Kunstschulen. Besonders bekannt ist Arno Stern in Frankreich. In Paris gründete er ein Malatelier für Kinder, das durch seine Andersartigkeit bekannt wurde. Er entwickelte eine besondere Methodik des freien Malens, die sich weltweit verbreitet hat. Seine ersten Erfahrungen mit malenden Kindern machte Arno Stern in einem Heim für Kriegswaisen. In den 50 er Jahren richtete er seinen ersten Malort in Paris ein. Heute gibt es diese Malorte überall in der Welt. Arno Stern wurde als Experte der UNESCO zum ersten internationalen Kongress in Bristol delegiert.

 Im „Closlieu“ ( aus dem Französischen, zu Deutsch etwa “abgeschlossen, geschützter Ort“) haben Menschen aller Altersgruppen die Möglichkeit, die freie Malerei individuell zum Ausdruck zu bringen. Allein der freie Ausdruck ist wichtig, Begabung und Können spielen keine Rolle. Im Malort ergänzen sich Freiheit der Äußerung und Strenge der Handhabung, Gemeinsamkeit und Eigenständigkeit. Der begleitende Pädagoge sieht seine Rolle im Dienen, nicht im Belehren. Seine Aufgabe ist es die Spielregeln zu gewährleisten, Ermutigungen zu geben, Farben auffüllen, Wasser auszuwechseln. Die Malblätter werden an den Wänden befestigt, was ein befreiendes Malen im Stehen ermöglicht. Ein Paletten-Tisch als Kollektivinstrument regt zum sorgfältigen Umgang mit den Malsachen an. So entsteht in diesem „Malspiel“ eine Spur aus einem nie zuvor angeregten Impuls – eine ganz besondere Äußerung. Den Kindern wird kein Thema vorgegeben und keine zeitliche Grenze gesetzt. Jedes Kind kann selbst entscheiden, was es malt, wie es malt und wie lange es malt. Die Bilder werden nicht bewertet. Nur so kann die freie Entfaltung des Kindes zum Ausdruck kommen.

Herzlichen Dank, liebe Antonia Pütz für ein schönes Jahr mit dir und die liebevolle Gestaltung unseres Bauwagens. Niemals geht man so ganz, du hinterlässt Spuren und ermöglichst unseren Kindern neue Spuren – Malspuren.


Für das Montessori Kinderhaus

Maria Kley- Auerswald

Der Kirchbergring - eine Rennstrecke für das Kinderhaus

Der Kirchbergring - eine Rennstrecke für das Kinderhaus vom Förderverein gebaut

Um vor allem dem enormen Bewegungsdrang der jungen Kinder Rechnung zu tragen und die Motorik der Kinder weiter zu intensivieren, ist auf unserem „Bauspielplatz“, wie das Spielgelände hinter dem Kinderhaus von allen Kindern genannt wird, der „Kirchbergring“ angelegt worden (dieser Name ist abgeleitet aus der Straße „Kirchberg“, an dem unser Kinderhaus liegt). Der Kirchbergring ist eine Fahrstrecke für Laufräder, Bobbycars und Trettraktoren.

Die ca. 65 m lange Rennstrecke ist um ein vorhandenes Spielgerät angelegt und mit Steigungen und Gefällen, einigen „Kamelbuckeln“, sowie breiteren und schmaleren Wegabschnitte besonders interessant und abwechslungsreich gestaltet. Hierzu wurden verschiedene, naturnahe – an die vorhandene Topographie angepasste - Wegebeläge verwendet. Ein Zebrastreifen vermittelt erste Verkehrsregeln.

Mehr Fotos unter "Anschaffungen".


Ford-Azubis bauten zwei Tisch-Bank-Kombinationen

Neue Spielgeräte für unser Kinderhaus dank der Ford-Azubis

Seit Anfang Juli 2014 freuen sich die Kinder des Kinderhauses über 2 Tisch-Bank-Kombinationen sowie einen Sonnenschutz, die es Ihnen ermöglichen, bei gutem Wetter auch draußen zu malen und zu basteln.

Dank eines im Jahr 2011 geknüpften Kontakts zu den Ford-Werken in Köln, konnte auch in diesem Jahr wieder eine Gruppe von 9 Auszubildenden für ein Projekt im Montessori-Kinderhaus in Dürscheid gewonnen werden. Alle Auszubildenden der Ford-Werke führen in ihrem letzten Ausbildungsjahr in kleineren berufsübergreifenden Gruppen eine Projektwoche zum Thema Holz im Rahmen eines arbeitspädagogischen Seminars in einer Einrichtung für Kinder durch.

Die Gestaltung der Projekttage lag in den Händen der Auszubildenden sowie der Seminarleitung.


In kleinen Teams wurden unter Berücksichtigung aller sicherheitsrelevanten Aspekte die Pläne für den Bau der Geräte erarbeitet, das Holz zugeschnitten und zusammengebaut sowie der Sonnenschutz fest im Boden verankert.


Auch einige Kinder durften die Auszubildenden bei ihrer Arbeit unterstützen, indem sie beim Schleifen halfen oder den Sonnenschutz mit Handabdrücken mit Fingerfarbe verschönerten.


Am letzten Tag der Projektwoche wurden die Tisch-Bank-Kombinationen sowie der Sonnenschutz im Rahmen einer kleinen Feier, die von den Kindern des Kinderhauses musikalisch mitgestaltet wurde, von den Auszubildenden an die Kinder übergeben. Jeder Auszubildende sowie die Projektleiterin erhielten von den Kinderhauskindern zum Dank eine kleine Erinnerung in Form einer Kinderhaustasse ausgehändigt.




Nur-Dach-Haus und Schwebebalken

Auszubildende der Ford-Werke bauen Spielgeräte im Mai 2011

Die Kinder im Kinderhaus freuen sich über zwei neue Spielgeräte: Ein Nur-Dach-Haus, welches vor allem der Gruppe der U3-Kinder zugute kommt, sowie einen Schwebebalken.


Diese beiden Spielgeräte wurden in der Woche vom 09.-13.05.2011 vor Ort durch 10 Auszubildende der Ford-Werke in Köln-Niehl im Rahmen eines arbeitspädagogischen Seminars angefertigt. Der Kontakt zu den Ford-Werken wurde durch die Mutter eines Kinderhauskindes hergestellt. Bei einem Vorstellnachmittag Anfang des Jahres konnten die Projektleiter davon überzeugt werden, mit einer Gruppe die Einrichtung in Kürten-Dürscheid zu besuchen. Hauptziel der Aktionswoche war es, innerhalb der vorgegebenen Woche mit dem für die Auszubildenden ungewohnten Material Holz in berufsübergreifenden Teams eigenverantwortlich ein Projekt herzustellen.
Nach einer kurzen Besichtigung des Außengeländes des Kinderhauses sowie einer Überprüfung des vom Kinderhaus bereitgestellten Materials, begannen die jungen Auszubildenden am darauffolgenden Tag mit den Arbeiten. Bei der Ausgestaltung des Nur-Dach-Hauses konnten die Auszubildenden im Rahmen des zur Verfügung stehenden Materials ihre eigenen Vorstellungen einbringen.
Zunächst wurden alle Holzlatten für das Nur-Dach-Haus zugeschnitten und alle Kanten durch Feilen kindersicher abgerundet. Danach erfolgte der Aufbau des Grundgerüsts sowie der Bodenplatte, so dass in der Mitte der Aktionswoche Richtfest gefeiert werden konnte. Am darauffolgenden Tag wurden die beiden Dachseiten und eine Außenseite mit Luke angebracht sowie ein kleiner Spieltisch mit einer Bank für die Kinder angefertigt.
Um die Langlebigkeit des neuen Spielgeräts sicherzustellen, wurde das gesamte Haus noch mit einer wetterfesten Holzlasur angestrichen.

nurdachhaus

 

Zusätzlich wurde noch ein neuer Schwebebalken montiert, der ebenfalls vorab an beiden Enden durch Feilen abgerundet und mit einer Holzlasur bearbeitet wurde.


Zum Abschluss wurden die Spielgeräte von den Auszubildenden im Rahmen einer kleinen Feier am Kinderhaus übergeben und von Herrn Dechant Fischer eingesegnet. Jeder Auszubildende sowie die beiden Projektleiter erhielten von den Kinderhauskindern zum Dank und zur Erinnerung an die Aktionswoche eine Tasse des Fördervereins gefüllt mit Süßigkeiten geschenkt.


Ein besonderer Dank gilt neben der Arbeit der Firma Ford und deren Auszubildenden, sowie der Raiffeisenbank Kürten-Odenthal, die mit einer großzügigen Spende das Material zum Bau des Nur-Dach-Hauses finanziert hat, dem Erzbistum Köln für eine Geldspende, der Kapellengemeinschaft Spitze für das Ausleihen des Zelts sowie allen Familien, die mit einer Essens- oder Getränkespende zur guten Laune der Auszubildenden beigetragen haben.