Die Welt spricht: „Kindergarten“

In politischen Diskussionen geht es in den letzten Jahren immer häufiger um die außerfamiliäre Betreuung von Kindern, um Pisa, frühe Bildung, längere Öffnungszeiten von Kindergärten und Ganztagsschulen. Kinder werden getestet, ihr Können in Vergleichsstudien überprüft. Vor allen Familien, wo deutsch nicht die Muttersprache ist, ist den Eltern eine gute Sprachkompetenz und Begleitung ihrer Kinder wichtig. Sprache als die Schlüsselqualifikation für gute Bildung .

Leider vergessen wir das im Alltag. Die Frage aus dem Musical: My Fair Lady ist gar nicht so weit her geholt: “Kann den die Kinder keiner lehren, wie man spricht?“

Wir sprechen zu schnell, verkürzt, eilig und andern zuhören und aussprechen zu lassen erfordert Geduld und Zeit, die allerorten fehlt.

Viele Begriffe werden nur noch als Akronym ausgesprochen. Statt Lehrling Azubi, Bufdi für Zivildienstleister oder KFZ für Katholisches Familienzentrum. Wieso soll ich mein Kind in eine Autowerkstatt bringen ist dazu eine berechtigte Frage. Solche Begriffe schleichen sich ein,  werden Alltag und manchmal muss hinterfragt werden, wofür sie stehen. Diese Kunstbegriffe hören sich unschön an, sind oft nicht leicht auszusprechen und machen es schwierig Wörter wissenschaftlich abzuleiten.

Ein solcher Begriff ist auch das Wort Kita, der sich immer mehr einbürgert. Sind wir sprachfaul geworden?  Schlimmer noch, was vermitteln wir unseren Kindern an Sprachfreude und Sprachmelodie.

Der Reformpädagoge Friederich Wilhelm Fröbel (1782 -1852), der weltweit als  Vater des Kindergartens bezeichnet wird, hat sich etwas dabei gedacht und wollte den Menschen etwas sagen. 1840 gründete er in Bad Blankenburg/ Thüringen den ersten Kindergarten und der hatte ein pädagogisches Konzept. Fröbel ging es darum Kinderunabhängig von ihrer Herkunft und Religion in einer vertrauten Umgebung durch Spiel zu bilden und damit froh und lebenstüchtig zu machen. Kinder sind wie Pflanzen, die gepflegt, angeregt, gefördert und geschützt werden müssen. Die Reformpädagogin Maria Montessori(1870 – 1952) bezeichnet in diesem Zusammenhang Pädagogen als Gärtner des Lebens und nicht als Bildhauer, die das Kind bearbeiten.

Fröbels Kindergartenidee verbreitete sich schnell. Schon bald wurde immer mehr Fachpersonal gebraucht und im nahen Bad Liebenstein gründete Fröbel die erste Fachschule für Kleinkindpädagogen, wo zuerst junge Männer und später Frauen aus der Mittel – und Oberschicht für diese Aufgabe vorbereitet wurden. Nach der gescheiterten Revolution 1848/49 verbot Preußen alle Kindergärten, indem er den Einrichtungen atheistische, liberale und sozialistische Tendenzen unterstellte. Die gut ausgebildeten Frauen gingen danach nach England, Frankreich, Japan und viele andere Länder, wo der Begriff Kindergarten immer noch einen hohen Stellenwert hat und er nicht auf ein Akronym verkürzt wird. In mehr als 45 Ländern der Welt wird der Begriff genutzt und verstanden.

Ähnlich verhält es sich mit dem Namen Kinderhaus. Maria Montessori gründete 1907 in Rom das Casa di bambini  – Kinderhaus. Kindern einen Ort zu geben, wo sie in einer für sie vorbereiteten Umgebung wachsen, leben und lernen können.

Eine Initiative in Thüringen hat im Januar dieses Jahres eine Petition im Landtag eingereicht, dass dieser Begriff - der wie erwähnt weltweit von Bedeutung ist – auch wieder bei uns verstanden wird.

Maria Montessori bezeichnet Sprache und Religion als die Kennzeichen eines Menschen.  Pflegen wir diese Kennzeichen des Menschen bei unseren Kindern. Vermitteln wir ihnen die Lust an Wörtern und Sprache. Bei unseren Krippenkindern können wir jeden Tag die „Explosion“ von Sprache erleben.

„Kinder sind wie Blumen. Man muss sich zu ihnen niederbeugen, wenn man sie erkennen will.  Jeder Mensch hat etwas Göttliches in sich.“ (Friederich Fröbel)

Maria Kley-Auerswald, Kinderhausleiterin

Indem man dem Kind dient, dient man dem Leben

Die Textstelle aus dem Matthäusevangelium 20, 24-28 „Der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen“, passt gut zu unserer pädagogischen Grundhaltung und zur Philosophie der täglichen Arbeit mit den uns anvertrauten 60 Kindern im Alter von 0,6 bis 6 Jahren in unserem Montessori Kinderhaus Sankt Nikolaus Dürscheid.

Dr. Maria Montessori (1870 -1952) hat eine Pädagogik entwickelt, die das Kind in den Mittelpunkt stellt, eng verbunden mit einer christlichen Grundhaltung. In vielen ihrer Schriften bezieht sie sich daher auf Quellen des Evangeliums.

Kinder sind noch in der Lage hinter die Dinge zu schauen. Sie erkennen die Schönheit unserer Welt in den kleinen Dingen. Das Funkeln der Schneekristalle in der Sonne. Die Farben des Regenbogens, wenn sich das Sonnenlicht in einer Kristallkugel, die am Fenster des Kinderhauses hängt, bricht. Ein wenig Schafwolle am Stacheldraht auf unseren Erkundungen im Wald. Sie ekeln sich nicht vor einer toten Maus, die wir auch bei der Kartoffelernte auf dem Kartoffelacker finden. Eine Spinne, die über ihre Hände krabbelt, beobachten Kinder mit großem Interesse. Kinder sind noch nicht geprägt, wie wir Erwachsenen, die oft Dinge mit Vorliebe oder Abneigung betrachten. Für Kinder ist erst einmal alles neu, regt sie zu Fragen und zum Forschen an. Das junge Kind handelt, ohne zu bewerten. Es sammelt eigene Erfahrungen, vor allem durch die Sinne Es entwickelt eine eigene Meinung. Solche Kinder können besser abwägen und hinterfragen Wertungen der Umwelt und der Erwachsenen.

Montessori zeigt dem Kind die Strukturen der Welt an wertneutralen Objekten: Farben, Formen, Geräusche, Gerüche. Das Kind erfährt und unterscheidet, was grün, rund, leise, schwer, klein ist. Den Gegensatz von rau und glatt. Geräusche und Töne können genau gleich sein oder sich unterscheiden. Dazu geben wir den Kindern Materialien, die einfach, klar und eindeutig sind. Mit diesen machen sie Erfahrungen, die sie befähigen, selber Entscheidungen und Bewertungen zu treffen.

Im Montessori Kinderhaus  bewahrt das Kind die Freiheit seines Ursprungs. Es lernt die Welt kennen, in die es hineingeboren wurde. Es erfährt eine tiefere Dimension als die des “Mag ich“, “mag ich nicht. Der Erwachsene begleitet diesen Prozess durch sein Beispiel. Er unterstützt, leitet an, führt zu Entscheidungen, die dem Kind und der Situation angemessen sind. Er gibt dem Kind „wessen es bedarf“ (Montessori), was es braucht, um das Leben zu begreifen, seinen Platz und seine Aufgabe in der Welt zu finden. Montessori formuliert dieses so: „Der Erwachsene ist der Diener des Kindes.“ Wenn nun der Pädagoge, das Kind in seiner Lernfreude begleitet und es sensibel unterstützt bedeutet es allerdings nicht, dass er der Bediener des Kindes ist. Wenn Kindern alle Schwierigkeiten aus dem Weg geräumt werden, wenn wir sie verwöhnen stoppen wir jede Selbstständigkeit und den natürlichen Drang des Kindes die Welt kennen zu lernen. Wir machen sie weniger stark, um sich mit Normen und Werten der Umwelt auseinander zu setzen und als verantwortliche Menschen zu handeln. Sie sind anfälliger für Konsum, Drogen und Gewalt und Kriminalität.

 Dem Kind und damit dem Leben zu bedienen beinhaltet wesentlich mehr.

„Das Geheimnis der Erziehung ist, das Göttliche im Menschen zu erkennen […] zu lieben und ihm zu dienen […] von der Position des Geschöpfes und nicht der des Schöpfers.“ (Maria Montessori)

Musikalische Früherziehung im Montessori Kinderhaus St. Nikolaus Dürscheid

Musikerziehung und musikalische Förderung ist ein wichtiger Bestandteil der Montessori- Pädagogik. Im Kinderhaus werden die Kinder angeregt, Töne und Geräusche aus ihrer Umgebung sinnenhaft zu erfahren und damit zu experimentieren. Der Umgang mit Tönen und Klängen entwickelt die gestalterischen Kräfte im Kind, erweitert die Erlebnisfähigkeit und differenziert die Ausdrucksfähigkeit.

Kinder haben Freude am Singen, am Erzeugen  von Tönen und Geräuschen. Hören von Musik und spontanen Bewegungen nach Musik. Eine besondere Bedeutung in der musikalischen Früherziehung hat der Aspekt im gemeinsamen Tun. Durch Singen, Spielen, Tanzen, Musizieren in Gemeinschaft haben Kinder unterschiedlicher Herkunft und aus verschiedenen Kulturen die Möglichkeit, sich besser kennen zu lernen  und ein Verständnis füreinander zu entwickeln.

Die Fähigkeit und Bereitschaft, sich musikalisch auszudrücken wird in der „Vorbereiteten Umgebung“ des Kinderhauses zuerst einmal durch das Sinnesmaterial angebahnt. Hier kennen wir als klassisches Montessori-Material die „Geräuschdose“ und „Glocken“. Die Auseinandersetzung mit diesem Material fördert zuerst einmal das Hören des Kindes. Es wird aufmerksam und differenziert unterschiedliche Geräusche. Töne und Klänge seiner Umgebung. Es erfährt durch die Geräuschdosen den Unterschied von laut und leise. Hörspiele in Kleingruppen schließen sich an diese Erfahrung an. In Stilleübungen werden Hörerlebnisse weiter gefördert. Das Kind erhält die Möglichkeit, viele Klänge und Geräusche zu erzeugen. Aus leeren Filmdosen, die die Kinder mit unterschiedlichen Materialien füllen können (Sand, Perlen, Holzkugeln, Steine usw.), können sie selbst Geräuschdosen herstellen. Im Umgang mit den Glocken  werden sie zu differenziertem Hören angeregt. Sie erleben unterschiedliche Klanghöhe und können diese in Bewegungen umsetzen. Sie paaren Töne, graduieren  und finden Kontraste. So entwickeln sich langsam kleine Musikfolgen und beginnen mit den Glocken Liedrufe und kurze Melodien nach zu spielen. Hör- und Stimmfähigkeit werden durch den Umgang mit Glocken und Geräuschdosen geschult. Junge Kinder experimentieren gern mit unterschiedlichen und selbst erzeugten Klängen. Dies geschieht in der Freiarbeit, indem der Gruppenraum als „Klangwelt“ erfahrbar wird.

Die Schulung des Gehörs erfolgt auch durch Stilleübungen. Wir lauschen auf Vogelstimmen, erzeugen Klänge und Geräusche mit verschiedenen Materialien und erraten diese. Schon Übung des „Gehens auf der Linie“, wo jedes Kind durch leises Anrufung seines Namens zum Mitmachen aufgefordert wird, ist in gewisser Weise eine „Hörübung“. Hier gibt es im Bereich der Stilleübungen noch viele Möglichkeiten.

Des Weiteren geben wir den Kindern Raum zu Bewegungsaktivitäten. Hören von Musik regt zu unterschiedlichen Bewegungen mit und ohne Material, z.B. Rhythmik Tüchern, an. Spontane Bewegungsäußerungen wie Klatschen, Stampfen, Tanzen oder den eigenen Körper als „Klangkörper“ zu erleben. Musikstücke hören danach malen fördert die Ausdrucksfähigkeit der Kinder. Singspiele  aller Art, sowie das Klatschen von Reimen und Namen sind von Bedeutung für das Vertraut werden mit Musik in diesem Alter.

Wichtig ist das Spiel und die Anleitung zum Orff-Instrumentarium. Glockenspiel, Metallophon, Klangstäbe, Trommeln, Zimbeln, Triangel, Pauke usw. stehen den Kindern zu Verfügung, sowohl in der Freiarbeit und zum Musizieren in  Kleingruppen. In den Kleingruppen werden die Kinder zunächst mit den Instrumenten bekannt gemacht. Laute, leise, hohe, helle Töne, unterschiedliche Materialien unterschiedliche Klänge. Lied Rufe nachspielen, Liedbegleitung erarbeiten und erste Kontakte mit Noten werden geschaffen. Es gibt viele Möglichkeiten mit diesen Instrumenten Geschichten und Gedichte zu verklanglichen. Zum Beispiel das Gedicht von Josef Guggenmos „Das Wachsen einer Tulpe“ oder das Märchen „Rumpelstielzchen“ und die Verklanglichung von Geschichten in Verbindung mit Bewegung. Hier eignet sich unter anderem das Märchen „Die Bremer Stadtmusikanten“ recht gut.

Gerne gesehen sind bei uns auch immer wieder Eltern oder Praktikanten, die die Kinder mit Instrumenten wie Geige, Akkordeon in Kontakt bringen.

Das tägliche Singen mit Kindern gehört für uns zum Alltag des Kinderhauslebens. Sowohl altes wie neues Liedergut, Lieder der Jahreszeiten, religiöse Lieder, Lieder aus anderen Ländern. Hier schließt sich der Kreis: Musikerziehung nach Montessori ist ganzheitlich Erziehung, die Freude am Leben weckt.

Und am Freitag ist dann Kuscheltag

Seit 40 Jahren musikalische Früherziehung nach Carl Orff im Montessori Kinderhaus St. Nikolaus Dürscheid 

Es war im September 1975 als ich Norbert Kuschel, Musiklehrer für Akkordeon, Keyboard, Orgel und Klavier, kennen lernte. Er hatte zu diesem Zeitpunkt gerade eine Ausbildung im Orff- Institut des Mozarteum Salzburg abgeschlossen und suchte nun nach Möglichkeiten dies auch praktisch mit Kindern auszuprobieren.

Hier sah ich eine gute Chance für unser Kinderhaus und lud ihn zu uns ein. Nach ein paar Schnupperstunden war klar, das möchten wir alle vertiefen: Kinder, Eltern, Erzieher und Träger.

Im Februar 1976 startete das Musikangebot am Freitag. Ein Angebot, welches fest mit unserer pädagogischen Arbeit verbunden ist. Nun freuen sich schon die Kinder von ehemaligen Kindern auf den "Kuscheltag". Bei Anmeldungen wird oft gesagt: "Und Herr Kuschel, der kommt doch hoffentlich auch noch."

Bei diesem Musikunterricht geht es nicht darum, Kindern möglichst früh Notenlesen beizubringen oder Instrumentalsolisten hervor zu bringen, sondern das Interesse an Musik soll geweckt und Lernbereitschaft gefördert werden. Dazu werden die Kindern  mit dem Orff-Instrumentarium vertraut gemacht. Eine vielseitige Zusammenstellung von leicht spielbaren Instrumenten, die für den elementaren Musikunterricht geeignet sind. Die Instrumente unterscheiden sich nach Konstruktion, Spieltechnik und Verwendungsmöglichkeiten. Stabspiele wie Metallophon, Xylophon, Glockenspiel. Fellinstrumente: Pauke, Bongo, Handtrommel. Rhythmische Kleininstrumente: Becken, Cymbeln, Holzblocktrommeln, Schlagstäbe, Rassel, Triangel.

Die Spieltechnik auf den Stabspielen wird durch gezielte Übungen erreicht. Mit den Fellinstrumenten und rhythmischen Kleininstrumenten wird durch freies Experimentieren und durch gezielte Klangspiele die Freude am Musizieren geweckt. Jedes Kind wird so in das Gruppenspiel einbezogen.

Themen des Unterrichts sind: Handhabung der Instrumente, Konzentrationsübungen, Namen und Reime rhythmisch sprechen und spielen, Bilder nachspielen – wir spielen hoch und tief, laut und leise, langsam und schnell. Beliebt ist das Spiel: Dirigent und Orchester. Lieder werden begleitet und es wird viel gesungen, neue Kinderlieder, aber auch alte Lieder und Volksgut.

Im Frühling, Sommer und Herbst gibt es Konzerte für Eltern und Großeltern und andere Besucher.

Beliebt ist das gemeinsame Singen zur Weihnachtszeit mit Eltern und Kindern. Herr Kuschel begleitet dazu auf Akkordeon und Keyboard.

Regelmäßig besuchen die "Kuschelkinder" die Seniorentagespflege in Bechen. Das gemeinsame Singen mit Unterstützung von Akkordeonbegleitung und Orff-Instrumenten, besonders den Senioren alt vertrauten Liedern ist für die Kinder und die Senioren eine Bereicherung. Herrn Kuschel gelingt es hier immer wieder auf die Wünsche aller einzugehen, besonders wenn am Schluss des Besuches die Senioren noch einen Liedwunsch äußern.

Auch im Bildungsforum Bergisch Gladbach sind die "Kuschelkinder" gern gesehene Gäste. Sie geben Konzerte, wie im letzten Dezember zur Diplomverleihung für neue Montessori- Pädagogen.

Ein weiterer Höhepunkt ist sicher, wenn Herr Kuschel am Weiberfastnachtstag als Clown mit Keyboard anreist. Unsere Karnevalsfeier mit Empfang des Dürscheider Prinzenpaares ist wie eine professionelle Sitzung mit Tusch, Raketen und den passenden Liedern.

Was die Kinder noch so an Herrn Kuschel fasziniert ist: Herr Kuschel kann zaubern und so ganz nebenbei erlernen sie kleine Zaubertricks.

"Singen macht Spaß, Singen macht Mut", so heißt es in einem Lied. Ich möchte ergänzen: "Singen hält jung." Dafür ist Norbert Kuschel der Beweis.

Danke, lieber Herr Kuschel, für die vielen schönen Musik- und Zauberstunden. Möge es noch lange in unserem Montessori-Kinderhaus St. Nikolaus heißen: "Und am Freitag ist dann Kuscheltag."

Termine und Veranstaltungen 2019

 
  • 14. November 2019 - Martinszug 
  • 18. November 2019 - Elternabend: Geometrie ist  Spiel
  • 24. Dezember 2019 - 31. Dezember 2019 - Weihnachtsferien im Kinderhaus